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24.11.2021

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Gefahrguttransport

Gefahrguttransport

Ein Gefahrguttransport, sowohl im nationalen als auch im internationalen Verkehr, unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften. Bei PCC Exol SA können viele der verwendeten Rohstoffe, hergestellten Tenside und industriellen Formulierungen aufgrund ihrer Eigenschaften für Gesundheit, Sicherheit, Eigentum und Umwelt gefährlich sein. Deswegen werden sie als Gefahrgüter eingestuft. Täglich werden Produkte von PCC Exol SA mit verschiedenen Transportmitteln an unsere Kunden ausgeliefert, wobei Tankwagen am häufigsten verwendet werden. Ein wesentlicher Teil der vom Unternehmen verkauften Produkte unterliegt daher dem internationalen Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR*). Deshalb unterstützt die Gesellschaft als Teil der PCC-Gruppe die Aktivitäten im Rahmen des Systems der Unterstützung bei der Beförderung gefährlicher Güter (SPOT). Es ist eine Initiative der polnischen Kammer der Chemieindustrie, die von Herstellern der chemischen Industrie, zu denen auch PCC Rokita SA gehört, gegründet wurde. Die Gesellschaft leitet das Büro für Sicherheit und Prävention und das Büro für Umweltschutz, die Dienstleistungen für Organisationen anbieten, die innerhalb der PCC-Gruppe in Brzeg Dolny tätig sind, darunter auch in PCC Exol SA. Das von der PCC-Gruppe umgesetzte Konzept von SPOT sind informative, präventive und Not-Aktivitäten in Form von technischer Hilfeleistung bei Unfällen, die beim Transport von Gefahrgütern passieren.

Bei einem Ausfall von Transporttanks oder einem Verkehrsunfall, an dem Fahrzeuge beteiligt sind, die Gefahrgüter transportieren, leisten die im SPOT-System tätigen Rettungsdienste schnelle und professionelle Hilfe, die in drei grundlegenden Stufen aufgeteilt ist:

<h3>STUFE I</h3>
<h5>Telefonische Beratung</h5>

STUFE I

Telefonische Beratung
<h3>STUFE II</h3>
<h5>Beratung am Unfallort/bei Unfällen</h5>

STUFE II

Beratung am Unfallort/bei Unfällen
<h3>STUFE III</h3>
<h5>Bereitstellung von technischer Hilfe am Ort der Panne/des Unfalls</h5>

STUFE III

Bereitstellung von technischer Hilfe am Ort der Panne/des Unfalls

Das SPOT-System ist direkt mit dem Programm „Verantwortung und Sorgfalt“ verbunden. Es ist ein Beweis dafür, wie ernst die Unternehmen der chemischen Industrie ihre Verantwortung für Sicherheit, Gesundheit und Umwelt sowohl innerhalb ihres eigenen Betriebs als auch in Bezug auf ihre Auswirkungen auf die Umwelt nehmen.

Um die Sicherheit beim Transport von Gefahrgüter von PCC Exol SA zu erhöhen, setzen wir u.a. spezielle Transportmittel wie Tankwagen oder gesicherte Containerladungen ein. Neben dem Straßentransport, der den Hauptweg der Lieferung unserer Produkte an die Kunden darstellt, nutzen wir auch den Schienen- und Seetransport, insbesondere bei außereuropäischen Strecken. Die Beförderung erfolgt in diesem Fall nach den in der Ordnung für die internationale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter (RID) festgelegten Regeln und Bedingungen. Bei Seetransport befolgen wir die Regeln, die im IMDG* enthalten sind. Es ist ein Leitfaden, der Standards für die Beförderung gefährlicher Güter im Seeverkehr enthält.

Das in der PCC-Gruppe tätige Büro für Sicherheit und Prävention ergreift geeignete Maßnahmen, um die Möglichkeit des Auftretens von Gefahren während des Transports von chemischen Produkten zu minimieren. Zu diesen Maßnahmen gehören: Überwachung und Kontrolle ordnungsgemäßer Be-, Um- und Entladung, ständige Überwachung der Umladestellen, Rundgänge des Betriebsrettungsdienstes, strenge Kontrolle der Kennzeichnung und der Fahrerberechtigung. Vor dem Betreten des Geländes der PCC-Gruppe sind Personen, die für Transportmittel verantwortlich sind, die gefährliche Stoffe anliefern oder empfangen, verpflichtet, Schutzkleidung und -schuhe zu tragen und andere persönliche Schutzausrüstung zu besitzen, die dem von den transportierten Gütern ausgehenden Risiko angemessen sind. An Be- oder Entladestellen sollten die Beteiligten zusätzliche persönliche Schutzausrüstung in Übereinstimmung mit der sichtbaren und gültigen Kennzeichnung verwenden. Dies gilt z. B. für Kopfschutz, Augenschutz, Handschutz. Die Be- und Entladestellen auf dem Gelände der PCC-Gruppe entsprechen den europäischen und weltweiten Standards für Sicherheit und Umweltschutz.

*ADR – (Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route) – internationales Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße
** RID – (Règlement concernant le transport international ferroviaire des marchandises dangereuses) – Ordnung für die internationale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter
***IMDG – (International Maritime Dangerous Goods Code) Leitfaden für die Beförderung gefährlicher Güter im Seeverkehr